Innerhalb jeder Lohngruppe wird zwischen den Fürden jeweiligen Berufserfahrungsstufen unterschieden. Seit 2018 gelten für alle Tarifverträge sechs Erfahrungsstufen mit zunehmender Zeit auf jeder Ebene. Erfahrungsstufe 1 ist Anfängern in der jeweiligen Lohngruppe vorbehalten. Die Forscher erreichen nach nur einem Jahr Stufe 2, aber dieser Zeitraum muss innerhalb eines einzigen Arbeitsvertrags liegen. Auf der anderen Seite braucht die Forscher zehn Jahre, um Level 5 zu erreichen. Übernehmen beispielsweise Nachwuchsgruppenleiter ein Projekt mit mehr Forschungsverantwortung, werden sie in der Regel auch in eine höhere Lohngruppe eingeteilt. Theoretisch ist es für einen wissenschaftlichen Mitarbeiter möglich, ein niedrigeres Gehalt als bisher zu erhalten, da er tatsächlich auf Erfahrungsstufe 1 von vorne anfangen müsste. Die Tarifverträge sehen jedoch vor, dass dies niemals geschehen darf und dass das Personal auf ein höheres Erfahrungsniveau mit mindestens dem gleichen Gehalt versetzt wird. Der Elternurlaub wird jedoch nicht berücksichtigt. Mitarbeiter, die eine Pause von ihrer Forschungsarbeit einlegen, um sich um ein neugeborenes Kind zu kümmern, können diese Zeit nicht für sich beanspruchen, wenn sie auf die nächste Erfahrungsstufe wechseln. Wenn ein Forscher mehrere Jahre nicht mehr arbeitet oder für einen nichtöffentlichen Arbeitgeber arbeitet, kann er sogar in eine niedrigere Kategorie versetzt werden und folglich mit einer Gehaltskürzung rechnen müssen. In den Tarifverträgen wird davon als “verheerende Unterbrechungen” bezeichnet.

Der wichtigste Faktor ist Arbeitszeiten. Für Doktoranden beträgt dieser Wert in der Regel entweder 50%, 67%, 75% oder in Ausnahmefällen 100%. Diese Zahl entspricht dem Prozentsatz der Arbeitszeit der Arbeitnehmer im Vergleich zur erforderlichen Arbeitszeit eines Vollzeitbeschäftigten in Deutschland. So erhalten Doktoranden mit einem 50-prozentigen Arbeitsvertrag die Hälfte des Gehalts eines Vollbeschäftigten in derselben Engelt-Gruppe. Das Postdoc ist hauptsächlich voll beschäftigt (100%). Beachten Sie, dass unabhängig von den Arbeitszeiten Ihres Vertrages erwartet wird, dass Sie Vollzeit in der Promotion oder im Postdoc arbeiten. Wenn Forscher an eine andere Universität oder Forschungseinrichtung wechseln, gehen sie hinsichtlich ihres Erfahrungsniveaus nicht an den Anfang zurück. Die einschlägige Berufserfahrung und damit auch die bereits auf der jeweiligen Ebene verbrachte Zeit werden anerkannt. Dies muss jedoch beantragt werden. Wenn der neue Arbeitgeber besonders daran interessiert ist, einen bestimmten Forscher einzustellen, kann er möglicherweise sogar ein höheres Lohnband aushandeln oder sogar früher als geplant auf ein höheres Erfahrungsniveau wechseln. Dennoch können Forscher einen Lohnverlust erleben, wenn sie zwischen verschiedenen Tarifverträgen und Erfahrungsstufen wechseln.

Es ist daher wichtig zu prüfen, wie sich diese Änderung auf Ihr Gehalt auswirkt, bevor Sie zu einem anderen öffentlichen Arbeitgeber wechseln. Tarif für den öffentlichen Dienst der Länder) Die Höhe der Vergütung wird in der Regel von der Lohngruppe festgelegt, die die formalen Pflichten des Arbeitsplatzes sowie den Kompetenzgrad der Lohngruppe widerspiegelt. So gilt beispielsweise die Stufe 13 bis 15 für Arbeitnehmer mit akademischer Hochschulbildung, während die Vergütung von 9 bis 12 für Arbeitnehmer mit abgeschlossener Fachhochschulausbildung und entsprechenden Tätigkeiten gilt. E-5 bis 8 ist für Arbeitnehmer mit Berufsausbildung. Forschungsmitarbeiter sind Beamte, und ihr Tarifvertrag sieht eine jährliche Sonderzahlung vor. Dies ersetzt den früheren bezahlten Urlaub und Weihnachtsgeld. Sie beträgt je nach Gehaltsband und Erfahrungsstufe zwischen 33 % und 60 % ihres durchschnittlichen Monatsgehalts.