Jede Kündigung, die einem Arbeitnehmer vor der Unterzeichnung des Sozialplans oder vor der Unterzeichnung einer Nichtschlichtungserklärung am Ende des Schlichtungsverfahrens vor dem nationalen Vermittlungsamt zugestellt wird, gilt als nichtig. Ist die verbleibende Probezeit nicht eingehalten, so hat der Arbeitnehmer die für die Beendigung eines unbefristeten Arbeitsvertrags geltenden Regeln einzuhalten. Gründe für die Kündigung von Arbeitsverträgen sind: Gegenseitige Vereinbarung; Rücktritt mit Kündigung durch den Mitarbeiter; Rücktritt des Arbeitnehmers wegen groben Fehlverhaltens des Arbeitgebers; Entlassung während der Probezeit; Entlassung mit Kündigung aus wirklicher und ernster Ursache auf der Grundlage der Einstellung des Arbeitnehmers; Entlassung wegen groben Fehlverhaltens; Redundanz; Betriebsschließung; Ruhestand; Arbeitsunfähigkeit des Arbeitnehmers; Tod einer Partei. Der Arbeitgeber muss jedem Arbeitnehmer, der mit einer Kündigungsfrist von mindestens 5 Jahren Imbetrieb gekündigt wurde, eine gesetzliche Abfindungsentschädigung zahlen. Der Anspruch auf Abfindung hängt von der Dauer des kontinuierlichen Dienstes des Arbeitnehmers bei demselben Arbeitgeber ab. Die Abfindung für Arbeitnehmer, die eine Kündigung erhalten haben, kann maximal ein Jahresgehalt betragen. Diese Zahlung wird fällig, wenn die Kündigungsfrist abläuft. Die Abfindung gilt nicht bei Kündigung wegen groben Fehlverhaltens. Unternehmen mit weniger als 20 Beschäftigten können eine Abfindungsentschädigung zahlen oder die Kündigungsfrist des entlassenen Arbeitnehmers verlängern. Beispiel: Ein Arbeitsvertrag gibt den Beginn des Arbeitsverhältnisses am 1.

Oktober an und sieht eine sechsmonatige Probezeit vor. Der Arbeitgeber sendet am 26. Oktober eine Einschreiben, in der er den Arbeitnehmer über die Beendigung des Arbeitsvertrags während der Probezeit informiert. Der Angestellte erhält die Einschreiben am 28. Oktober. Am 5. Mai 2020 unterzeichneten 23 Mitgliedstaaten das Abkommen über die Beendigung bilateraler Investitionsabkommen innerhalb der EU (“Beendigungsabkommen”). Unterzeichner des Kündigungsvertrags sind Belgien, Bulgarien, Kroatien, Die Republik Zypern, die Tschechische Republik, Dänemark, Estland, Frankreich, Deutschland, Griechenland, Ungarn, Italien, Lettland, Litauen, Luxemburg, Malta, die Niederlande, Polen, Portugal, Rumänien, die Slowakei, Slowenien und Spanien. Wenn ein Arbeitnehmer seine Kündigung als ungerecht ansieht, kann er einen Anspruch auf moralischen und materiellen Schadenersatz geltend machen, um den finanziellen Schaden zu decken, den er vor den luxemburgischen Arbeitsgerichten erlitten hat. In der Praxis werden unfaire Entlassungsfälle oft außergerichtlich beigelegt.

Den Parteien steht es frei, den Inhalt des Vergleichsvertrags auszuhandeln, und der Arbeitgeber wird sich häufig bereit erklären, eine freiwillige Entschädigung in Höhe eines oder mehrerer Monatsgehälter zu zahlen. Weder der Arbeitgeber noch der Arbeitnehmer müssen den Kündigungsgrund angeben, auch nicht auf besonderen Antrag der anderen Partei, es sei denn, es handelt sich um eine Beendigung des Arbeitsverhältnisses mit sofortiger Wirkung. Die Kündigungsfrist beginnt am Tag nach Bekanntgabe der Vertragsbeendigung während der Probezeit. Am 24. Oktober 2019 einigten sich die EU-Mitgliedstaaten auf einen plurilateralen Vertrag über die Beendigung bilateraler Investitionsabkommen innerhalb der EU. Die Vereinbarung folgt auf die Erklärungen vom 15. und 16. Januar 2019 über die Rechtsfolgen des Urteils des Gerichtshofs in Der Rechtssache Achmea und über den Investitionsschutz in der Europäischen Union, in denen sich die Mitgliedstaaten verpflichtet haben, ihre EU-internen BIT zu beenden. Kündigungen müssen vor der Kündigung erfolgen, mit Ausnahme der Entlassung wegen groben Fehlverhaltens.